Ava Kingsley – Das Genom des Bösen – Rezension

Über das Buch

Ein Psychothriller von Ava Kingsley, erschienen im März 2019 bei Amazon KDP

Die Protagonisten sind:

Joshua
Adam
Jennifer
Henry
Eleonora
Luisa Stone

Inhalt

Als freier Journalist steckt Joshua gerade in einer Sinnkrise und auf der Suche nach dem Durchbruch, zu einer erfolgreichen Reportage. Seine Ehefrau Jennifer, eine sehr erfolgreiche Psychologin, vermittelt ihm sechs Treffen mit einem Insassen in der Todeszelle, einem Serienmörder. Adam ist ebenfalls Psychologe und wartet dort auf seine Hinrichtung. In seiner Reportage will Joshua beschreiben, dass durch die Herkunft eines Serienmörders schon das Genom zum Täter und zum Bösen in ihm liegt.

Die aufreibenden Treffen mit Adam und der Beginn einer Ehekrise führen Joshua eines Tages dazu, dass er den Drang verspürt, aus seinem Alltag als gescheiterter Schriftsteller und zum Hausmann degradiert, also einem Niemand, nicht nach Hause zu fahren, sondern den Nachmittag an einer Strandbar zu verbringen. Dort lernt er Luisa Stone kennen. Schon nach einem kurzen Gespräch fühlt er sich übermächtig zu ihr hingezogen, jedoch nur rein platonisch, denn er ist ein treuer Ehemann, auch wenn es zur Zeit in seiner Ehe nicht so gut läuft. Auch Luisa lässt durchblicken, dass ihr Joshua nicht ganz gleichgültig ist. Sie verabreden sich nicht zu einem nächsten Treffen, wollen es einfach dem Schicksal selber überlassen, ob und wann sie sich wieder sehen.

Am nächsten Nachmittag trifft Joshua wieder auf Luisa. Sie ist auch die Besitzerin des Restaurants, in dem er sich zum Mittagessen mit seinem Vater Henry treffen wollte.

Dann verschwindet Luisa plötzlich. Gleichzeitig entflieht auch noch Adam aus der Haftanstalt. Joshua und sein Vater Henry, ein Polizist kurz vor dem Ruhestand, sind nun gemeinsam auf der Suche nach den beiden Verschwundenen. Sie geraten sehr schnell in einen Strudel der Geschehnisse und es geht jetzt nur noch um Leben und Tod für Luisa.

Bis zu diesem Punkt der Geschichte ist das Buch nicht leicht zu verstehen und zu lesen, da die Autorin auf Absätze generell verzichtet. Auch bei wörtlichen Reden muss der Leser vom Sinn her überlegen und verstehen, wer gerade was sagt. Das ist zu Beginn etwas nervig. Doch dann wird man von der Geschichte abgeholt und fällt selber mit in den Strudel der Geschehnisse.

Bewertung

Die Handlung ist wirklich bis ins Kleinste gut durchdacht und schlüssig, da die Autorin viele Jahre in der Traumatherapie und Psychotherapie, in eigener Praxis tätig war. Somit ist der Inhalt der Story eine Mischung aus realem Hintergrund, sensiblen Recherchen und spannender Fiktion. Man kann also voller Vertrauen in die Geschichte eintauchen.

Fazit

Dieses Buch „Das Genom des Bösen“ ist ein Psychothriller mit Spannung bis zur letzten Seite. Die Autorin setzt immer wieder überraschende Wendungen ein, was mich dazu gebracht hat, das Buch kaum noch aus den Händen zu legen. Man muss wissen, wie es weiter geht. Man erlebt es fast mit, was geschieht. Man steht neben den Figuren und kann sie beim Atmen beobachten, wenn vor Angst die Schweißtropfen auf der Stirn erscheinen, oder wenn sich Joshua auf eine Bank setzt, die Augen schließt, um wieder klar denken zu können.

Ich bin eingefangen von der Story und gespannt auf Teil 2.

Jens Bergmann, 17.11.2020
5/5

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