Corona – Das wahre Gesicht des Egoismus

Toilettenpapier ausverkauft – Wer kennt das nicht?

– Nach längerer Abwesenheit aufgrund privater Tiefschläge und eines darauf folgenden Urlaubs, der dank Corona etwas abgekürzt wurde, melde ich mich nun wieder zurück. Und zum Thema Corona, das derzeit fast alle Menschen berührt, möchte ich mich nach besagter Auszeit zu Wort melden.

Solidarität ist toll

Solidarität ist eine feine Sache. Da wird mir wohl eine überwältigende Zahl Menschen in Deutschland zustimmen. Ganz besonders dann, wenn man auf der Empfängerseite von Solidaritätsbekundungen ist. Was aber geschieht, wenn die in den letzten Tagen so oft strapazierte Solidarität vom einzelnen Individuum eingefordert wird? Dann sieht es mit dem viel beschworenen Zusammenhalt und dem Für-Einander-Da-Sein oftmals komplett anders aus.

Beispiel: Toilettenpapier

Wer hat in den letzten Woche nicht schon vor einem leeren Regal gestanden, das bis vor Kurzem noch randvoll mit Toilettenpapier war? Wahrscheinlich jeder von Ihnen, der keinen Jahresvorrat WC-Papier gebunkert hat. Das Phänomen des Toilettenpapier-Hamsterns ist in der Tat beeindruckend und lässt tief in die menschliche Psyche blicken. Zumindest in die  Seele der Subjekte, die sich einen feuchten Kehricht um das Befinden ihrer Mitmenschen scheren.
Hauptsache: Ich habe genug Toilettenpapier. Ob für Andere genug da ist, ist mir doch (es folgt Wortwitz)scheißegal.

Anderes Beispiel: Corona-Party

Junge Menschen erkranken wesentlich milder an der, durch das Coronavirus verursachte, Atemwegserkrankung Covid-19 als alte Menschen und/oder Personen mit Vorerkrankungen. Da alle Clubs und ähnliche Einrichtungen geschlossen sind, sucht man halt Alternativen für den eigen Funfaktor. Man trifft sich zu ‘privaten’ Parties, um abzuhängen und abzutanzen.
Hauptsache: Ich habe Fun. Mir doch egal, wenn ich das Virus weitergebe. Ich werde, weil jung, nicht sonderlich krank. Was interessieren mich die Greise.

Weiteres Beispiel: Viktualienmarkt

Hier seien die Vorkommnisse auf dem Münchner Viktualienmarkt exemplarisch für Menschenansammlungen auf freiwilliger Basis genannt. Ich möchte den Besuchern dieser Örtlichkeit und anderer Lokalitäten nicht zu nahe treten und befürchte lediglich, dass es diesen Personen am erforderlichen Intellekt mangelt, dieses Virus und die dadurch entstehenden Erkrankung als das zu erkennen, was sie sind. Nämlich gefährlich. Lebensgefährlich sogar.
Hauptsache: Geiles Wetter ist cool. Endlich mal Sonne nach diesem langen Winter. Corona ist schon nicht so schlimm.

Auf Facebook habe ich nun einen Aufruf gestartet, den ich an dieser Stelle hier im Blog wiederholen möchte.

Ich suche also Personen,

die wiederum Personen kennen, die sich vollkommen widersinnig einen Jahresvorrat an Toilettenpapier zugelegt haben. Ich möchte diesen Beitrag mit Beispielen ausschmücken. Gerne veröffentliche an dieser Stelle auch Bilder der Massenvorräte. Idealerweise auch die Anschriften dieser egoistischen Zeitgenossen, um bei unterversorgten Mitmenschen unmittelbar vor Ort, die Toilettenpapier-Lücke zu schließen helfen.

Bitte melden Sie hier per Kommentarfunktion entsprechende Fälle von Hamstern. Sorry, ich muss mich bei den putzigen, kleinen Nagern  entschuldigen. Denn diese Fellknäuel mit der Stupsnase haben nun wirklich nichts mit den menschlichen Hamstern gemeinsam.






 

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