Der innere Schweinehund

Der innere Schweinehund

Der innere Schweinehund ist hält uns davon ab, die geplanten Trainingseinheiten durchzuführen.
Es beginnt bestimmt gleich zu regnen – Ich glaube, da ist eine Erkältung im Anmarsch – Ich bin so etwas von kaputt, der Job war zu stressig heute – In meiner Wade zwickt es – Ich habe gar keine Lust heute – Ich sollte nicht zu viel trainieren – Boah, ist das kalt – Der Wind ist viel zu stark.

So oder so ähnlich meldet sich dieses Wesen, das noch niemand gesehen, aber schon viele erlebt haben, früher oder später bei den meisten Sportlern. Nur die wenigsten der aktiven Menschen bleiben von ihm verschont. 

Motivation? – Nicht nur für den Wettkampf 

Da bedarf es neuer Motivation. Doch woher nehmen? Pillen mögen da vielleicht Abhilfe schaffen können. Ernsthaft darüber nachdenken sollte man jedoch nicht wirklich.  

Den erforderlichen Antrieb für einen Wettkampf erhält man fast von selbst. Was sich so auch positiv auf die letzte Vorbereitungsphase auswirkt. Da fällt es schon leicht, den Trainingsplan umzusetzen. Denn schließlich steht der Wettlauf an. Da will man ja auch ein gute Figur machen. 

  • Planen Sie also am besten einige Laufveranstaltungen über das Jahr verteilt ein.
  • Setzen Sie sich dafür persönliche Ziele, die erreichbar sind, aber doch Einsatz von Ihnen erfordern. 
  • Schreiben Sie Ihre geplanten Zieleinlauf-Zeiten auf. Kommunizieren Sie diese. Erzählen Sie Ihrer Partnerin/Ihrem Partner von Ihrem Vorhaben. Laden Sie Freunde und Bekannte zu diesen Läufen ein. 
  • Vielleicht reicht Ihnen der 5-Kilometer-Jedermann-Lauf aber auch nicht mehr. Dann trainieren Sie doch einfach auf die nächste Distanz, den 10-Kilometer-Lauf. Und später dann den Halbmarathon oder gar die Königsdisziplin, den Marathon. 
  • Eventuell gibt es in Ihrer Nähe auch ein Laufserien-Event. Dabei werden mehrere Läufe in einer Serie zusammengefasst. Oftmals erhält man als Belohnung für die Teilnahme an einer bestimmten Zahl von Läufen ein schickes ‘Laufserien-Shirt’ neben obligatorischen Finisher-Shirts.

Auf diese Art bauen Sie sich wohl dosiert Druck auf. Das erleichtert den Kampf gegen den inneren Schweinehund. Aber achten Sie darauf, dass der Druck Sie nicht zu sehr belastet. Denn zu stark, kann dies auch zur Lustlosigkeit führen. 

Sie sehen, dass Wettkämpfe eine sehr gute Möglichkeit darstellen, seine Motivation hoch zu halten. 

Aber nicht nur Wettkämpfe liefern wahre Motivitationsschübe

Ein Wettkampf ist eben nur ein Ziel, das man verfolgt. Selbst gesteckte Ziele fördern die Motivation. Sie müssen, wie bereits erwähnt, nur realistisch und somit erreichbar sein. 

Sie brauchen also nur ein Ziel. Sei es Ihr Wunsch nach mehr Fitness. Vielleicht wollen Sie ja auch abnehmen. Oder mit Ihrer Partnerin/Ihrem Partner mithalten können.

Ich habe mir schon mehrfach Jahres-Laufziele gesetzt. Oft habe ich zum Ende des Jahres in den sozialen Medien gelesen, dass jemand schrieb er habe die 800 km im Jahr geschafft. Oder gar die 1.000 km. Da habe ich nur gedacht, dass ich dieses niemals schaffen würde. 
Doch weit gefehlt. Denn irgendwann habe ich mir einfach auch einmal ein Laufkilometer-Ziel gesetzt. Im Jahr 2019 werde ich ganz locker die 1.500 Kilometer-Marke knacken. 

Suchen Sie sich ein Ziel – und Sie werden sehen, wie dieses Sie motivieren wird. Ganz gleich, ob es um die 2 Kilometerstrecke oder einen Ultralauf geht.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Erreichen Ihres ganz persönlichen Ziels.

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