Wir machen uns oftmals keine Gedanken über die Nahrungsaufnahme an sich. Doch gerade die Prozesse nach der Aufnahme von Nahrung sind von entscheidender Bedeutung für Fitness, Wohlbefinden und Gesundheit. Klar wissen wir alle, dass das, was wir in den Körper hineintun, auch wieder heraus muss.

Doch wie sehen die Schritte von „Ein-“ bis „Ausgang“ im Detail aus?

Im Mund

Wir zerkleinern die meisten Lebensmittel (Suppen und andere flüssige Speisen bilden da eine Ausnahme) mit unseren Zähnen. Unterstützung bei diesem Mahlvorgang erhalten wir durch unseren Speichel. Wir produzieren am Tag im Übrigen zwischen einem halben und anderthalb Liter dieser Körperflüssigkeit. Die zerkleinerte Nahrung schlucken wir. So wird unser „Treibstoff“ durch die Speiseröhre in den Magen transportiert.

Im Magen

Und auch im Magen hilft uns eine Flüssigkeit dabei, unsere Nahrung weiter zu verdauen. Diese Flüssigkeit ist allerdings nicht so harmlos wie unser Speichel. Sie besteht im Wesentlichen aus Salzsäure und löst Kohlenhydrate und Proteine aus dem Nahrungsmittel, das wir kurz zuvor noch mit mehr oder weniger Genuss gegessen haben.

Zwölffingerdarm, Bauchspeicheldrüse und Galle

Auf den Magen folgt der Zwölffingerdarm. Die nächste Station der Verdauungsreise unserer Nahrung. Die beim Verlassen des Magens bereits aus einem vorverdauten Brei besteht.

Im Zwölffingerdarm werden diesem Brei die Verdauungssäfte der Bachspeicheldrüse, der dritten Flüssigkeit des Verdauungsprozesses, hinzugefügt. Unterstützung bekommen diese von Flüssigkeit Nummer vier. Den hauptsächlich aus Verdauungsenzymen bestehenden Saft der Gallenblase.

Ziel des Teilprozesses „Zwölffingerdarm“ ist es, den Nahrungsbrei aus dem Magen weiter aufzuspalten. Hierbei werden Fette, größere Proteine sowie umfangreiche Kohlenhydrate weiter zerkleinert, damit diese „großen“ Bestandteile unserer Nahrung durch die Zellmembranen des Dünndarms „passen“.

Im Dünndarm

Durch die Zellmembranen passen“. Was sich so einfach anhört, ist allerdings gar nicht so einfach. Denn selbst wenn die Vorgänge im Zwölffingerdarm schon sehr viel Vorarbeit leisten, ist damit die Aufnahme der wichtigen Bestandteile unserer Nahrung noch immer nicht möglich.

Da hält unser Körper ein weiteres „Verdauungswerkzeug“ für uns bereit. Proteine, Kohlenhydrate und viele Vitamine erhalten Unterstützung von den so genannten „Transportern“ des Dünndarm. Diese helfen den wichtigen Bestandteilen durch die Zellmembranen, damit sie ihre lebenswichtige Funktion liefern können.

Im Dickdarm

Der Dickdarm ist die Endstation des Verdauungsprozesses. Dort werden die letzten verwertbaren Bestandteile wie einige Vitamine, vor allem aber Wasser und Elektrolyte dem „Brei-Rest“ entzogen. Was dann übrig bleibt, wird letztlich ausgeschieden.

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Ein Kommentar auf “Die Verdauung – Ein Blick in unseren Körper

  1. Danke für den kleinen Exkurs in unser Innerstes. Manches wusste ich bereits, aber einiges war mir auch neu.

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