Doris E. M. Bulenda – Der Dämon und das Bauernmädchen

Buchtipp Nr. 183

Doris E. M. Bulenda – Der Dämon und das Bauernmädchen

»Ich werde ein Engerl für euch rufen. Das wird über euch wachen, wenn ihr beieinanderliegt. Und den Samen vom Hans in die Agnes pflanzen. Dann wird das hübsche Mädchen bald guter Hoffnung sein.« Mit einem Kind wollen das junge Bauernmädchen und ihr Geliebter ihre Heirat erzwingen. Aber die Beschwörung geht schief, ein dunkler Dämon erscheint und entführt Agnes in seine Welt. Doch statt Angst und Schrecken erfährt Agnes ein wildes Feuerwerk der Leidenschaft, denn ihr dämonischer Gebieter ist ein wahrer Meister des Liebesspiels. Mit dem festen Vorsatz, das Bauernmädchen für sich zu gewinnen, greift er zu allen Tricks der lustvollen Verführung, wobei ihm seine ausgeprägte dämonische Anatomie zugutekommt.
Ihrem Dämon hoffnungslos verfallen, entschließt sich Agnes, selbst zur Verfluchten zu werden, da ihr menschlicher Körper zu schwach ist, um dämonische Begierden in all ihrer Kraft zu erleben.
Zu ihrem großen Glück findet die oberste Dämonin ein erotisches Interesse an Agnes und führt sie in das sinnliche Liebesspiel mit all seinen lustvollen Ritualen ein.
Doch noch muss das Mädchen zurückkehren in die menschliche Welt, in der schreckliche Gefahren, aber auch heiße Versuchungen lauern …

 

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Ihr 
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Der Daemon und das Bauernmaedchen

Leseprobe:
Als der Dämon sie auf dem Bett abgelegt hatte, schienen sich die Stoffe darauf an ihren Körper anzuschmiegen und ihn leicht zu streicheln. Also wirklich, die Dämonenwelt hätte sich Agnes anders vorgestellt … Dieses Lager war sogar noch bequemer, als es ausgesehen hatte. Der Untergrund passte sich ihrer Körperform an und machte jede leichte Bewegung mit.
Veh’r ließ sich neben ihr auf dem Bett in halb sitzender Position nieder. Agnes wollte ihn fragen, was sie jetzt tun sollte, aber der Dämon legte einen Finger auf ihren Mund. »Ssshh, meine menschliche Herrin, lass mich nur machen.«
Er drückte sie energisch auf das Lager. Diesmal schien der Dämon auch keine Antwort zu erwarten. Nun gut, dann würde sie eben versuchen, sich zu entspannen, und abwarten.
Als Erstes ließ der Dämon wieder seine Blicke über ihren ganzen Körper streifen. Aber ob ihm gefiel, was er da sah, konnte Agnes nicht feststellen, schließlich hatte er ja kein Glied, an dem sie hätte sehen können, dass es steif wurde und auf sie reagierte.
Der Kopf des Dämons näherte sich ihrem Gesicht, und weiche Lippen berührten ihre Wangen. Sie spürte die Reißzähne an ihrer Haut, aber sie verletzten sie nicht. Es war mehr wie ein leichtes Kitzeln, wenn die Hauer sie berührten. Veh’r arbeitete sich mit den Lippen über ihr ganzes Gesicht, von der Wange hoch zur Stirn, zur anderen Wange, bis er endlich an ihrem Mund angekommen war. Er drückte ihr einen leichten Kuss auf die Lippen. Dann spürte Agnes, die die Augen geschlossen hatte und diese sanften Berührungen genoss, eine Zunge, die über ihre Lippen streichelte. Sie öffnete den Mund, ihre Zunge traf die des Dämons, und sie fanden sich zu einem nicht enden wollenden Kuss. Die Dämonenzunge musste sehr lang und beweglich sein, denn dieser Kuss ging viel tiefer, als sie das je bei einem Menschen erlebt hatte. Der Dämon streichelte ihren Gaumen, ihr Zahnfleisch und ging dann ein Stück in ihre Kehle. Gerade als Agnes meinte, dass ihr übel werden würde, zog sich die Dämonenzunge wieder zurück und spielte wieder mit der Spitze der Menschenzunge. Das wiederholte sich noch etliche Male, so lange, bis das Mädchen diesen eigenartigen Kuss richtig genießen konnte.
Veh’r löste sich von ihrem Mund, nahm einen Schluck Wein und brachte seine Lippen auf ihre. Die Zungen nahmen ihr Spiel wieder auf, während der delikate Trank aus dem Dämonenmund in den des Mädchens floss. Auch dieses Spiel wiederholte der Dämon mehrfach. Agnes staunte schon lange nicht mehr, sie genoss einfach, was da mit ihr geschah.

Doris EM Bulenda

Doris E. M. Bulenda

Sie ist Buddhistin, Vegetarierin, überzeugter Single, Tierfreund und teilt ihre Wohnung mit 8 Katzen.
 
Sie ist von Kindheit an begeisterte Leserin, vor allem Fantasy, Horror und Science Fiction haben es ihr angetan. Ihre Hobbies sind neben dem Schreiben auch Single-Rucksackreisen durch exotische Länder, abseits der Touristenpfade. Dabei pflegt sie auch ihr Hobby Fotografieren.
Ihre berufliche Laufbahn hat sie in einem Verlag begonnen, wechselte von der Zeitschriftenherstellung in die Buchproduktion und hat später als Grafik-Designerin, Texterin und Gestalterin in Werbung und Marketing gearbeitet. Dabei war es ihre Aufgabe, Texte für Anzeigen, Kataloge, Flyer und anderes Werbematerial zu schreiben.
 
Seit der Verlegung ihres Wohnsitzes nach Ungarn hat sie damit angefangen, „richtige“ Bücher zu schreiben und die Geschichten und Protagonisten, die ihr seit Jahren im Kopf herumgehen, das „Licht der Buchwelt“ erblicken zu lassen.
 
Ihre Spezialität sind dabei erotische Fantasy-Romane mit sexbesessenen, versoffenen Dämonen, die ständig auf der Jagd nach Menschenfrauen sind. Diese Frauen sind aber keine schüchternen Weibchen, sondern durchaus in der Lage, mit den Dämonen fertig zu werden und ihnen die Flügel zu stutzen. Gerne schickt sie ihre ProtagonistInnen auf heiße Höllentrips, bei denen auch Satan und Beelzebub ordentlich mitmischen.
 
Sie unternimmt auch Ausflüge ins Horror-Genre, wo sie sich in witzigen, unblutigen und subtilen Stories, aber auch in
ziemlich blutigen, grausamen Geschichten, austobt. Etliche ihrer Stories wurden in Anthologien veröffentlicht.
 
Der erste Teil des Zweiteilers „Ein diabolischer Plan“ erzählt vom Horror in einer kleinbürgerlichen Familie und enthält viele autobiografische Elemente. Im zweiten Teil „Ein diabolischer Auftrag“ wird die Geschichte der beiden Protagonisten Eva und Hilfsteufel Bartholmes weitergeführt.
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