Frank Domnick – Das stille Leben des Karl Rosenbaum

Buchtipp Nr. 766

Frank Domnick – Das stille Leben des Karl Rosenbaum

Nachdem Karl Rosenbaum seinen Juwelierladen aufgegeben hat, verliert er den letzten Funken Lebensmut in seinem trostlosen stillen Dasein. Die Schuld am Tod seiner Familie haben ihn seit seiner Kindheit in die soziale Isolation getrieben. Rosenbaum glaubt, eine Gefahr für andere zu sein und wagt nur in der Kunst im Schatten seiner Protagonisten große Empfindungen auszuleben.
Doch genau in einem dieser schwachen Momente ereignet sich eine schicksalshafte Begegnung. Während einer Opernvorstellung spricht ihn der junge charmante Stefan Koczinski an und behauptet, Rosenbaum zu kennen. Rosenbaum fühlt sich aus unerfindlichen Gründen von dem jungen Mann bedroht, weist ihn ab und ist dennoch von dessen Erscheinung fasziniert. Fortan stellt der junge Mann ihm nach und sucht neue Gelegenheiten, um Rosenbaum wiederzusehen. Das vermeintlich stille Leben des alten Mannes gerät aus den Fugen, je heftiger er versucht, Koczinski loszuwerden. Rosenbaum muss entscheiden, ob er dem fadenscheinigen Gebaren des jungen Mannes auf die Spur kommen möchte und ungeahnt große Emotionen zu riskieren bereit ist.
Oft reicht ein mutiger Schritt, der alles verändert – selbst im hohen Alter.

Das stille Leben des Karl Rosenbaum

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