Hunde – des Läufers Leid?

Hunde – des Läufers Leid?

Hunde – man mag sie oder man mag sie nicht

In Deutschland leben rund 12 Millionen Hunde. Damit belegt der ‘beste Freund des Menschen’ Platz zwei in der Rangordnung der Haustiere. Gleich hinter der vierbeinigen Konkurrenz, den Katzen.

Leider ist die Koexistenz von Hund und Mensch nicht immer von Harmonie geprägt. Ganz besonders im Umgang zwischen Läufern, Hunden und deren Haltern.
Je länger ich laufe, desto mehr drängt sich mir der Eindruck auf, dass immer weniger Hundehalter ihren vierpfotigen Liebling an die Leine nehmen. Selbst in Bereichen, in denen Hunde zwingend anzuleinen sind, wird dieses Gebot einfach ignoriert. So kommt es häufig vor, dass ich aus der Ferne mal wieder einen freilaufenden Hund laufen sehe und mich frage, ob dieser nun auf mich losgeht oder Herrchen/Frauchen das Tier an die Leine nimmt. Falls sie mich vorher sehen sollte.

“Keine Angst, der will nur spielen” – “Der tut nix” oder “Warum provozieren Sie den Hund auch?” sind die Standard-Aussagen vermeintlicher Hundeliebhaber, die ihre Fellfreunde ohne ihrer Herr zu sein, einfach ohne Leine laufen lassen. Eine Dame, die auch Läuferin ist, sagte mal, dass sie sich immer sehr vorsichtig nähere und so versucht, das Tier nicht zu reizen. Das wäre ja nun nicht das Problem. Ich stehe allerdings auf dem Standpunkt, dass ich keine Rücksicht auf freilaufende Hunde nehmen muss, sondern vielmehr die Hundehalter auf andere Personen im Umfeld Rücksicht zu nehmen und ihre Tiere anzuleinen haben.

Hunde- und Pferdedreck wohin man schaut

Ein weiteres Ärgernis, das sich ständig wiederholt, sind die vollgesch…Feldwege. Viele Liebhaber von Pferden und Hunden scheinen sich ein Hobby daraus zu machen, aus ihren Gassistrecken ein Minenfeld zu gestalten. Auf manchen Wegen ist es wichtiger, auf Hundehaufen und Pferdeäpfel zu achten, als auf andere Stolperfallen. Ich frage Sie, lieber Hundefreund, liebe Reiterin, “Sind Sie schon einmal in einen Haufen Ihres Lieblings getreten, weil dieser mitten auf dem Weg lag?”. Keine feine Angelegenheit – das sage ich Ihnen.

Rücksicht – wäre so einfach

Dabei wäre es so einfach, solche Hindernisse aus der Welt zu schaffen. Sammeln Sie den Scheiß Ihrer Vierbeiner auf und entsorgen sie ihn entsprechend, statt ihn als Tretminen getarnt, einfach liegen zu lassen. Und wenn Sie Ihren besten Freund entweder richtig erziehen oder falls Sie das nicht können, direkt an die Leine nehmen, dann sind Posts wie dieser nicht mehr erforderlich. Denn dann können Läufer, Hundehalter und deren vierbeinigen Lieblinge friedlich koexistieren.

Eines ist sicher – Tierschutz hin oder her – ein Mensch hat immer mehr Rechte als ein Tier. Und wenn Hunde fremde Menschen nicht einfach ignorieren, gehören diese ohne Wenn und Aber an die Leine.






 

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