Jürgen Strobel – Operation Rotkohl

Buchtipp Nr. 410

Jürgen Strobel – Operation Rotkohl

Bei einem tragischen Flugzeugabsturz eines fast neuen Doppeldeckers am 22. März 2000 in der Nähe von Speyer verlor der Autor zwei seiner besten Freunde. Dieser Unfall bereitete ihm viele schlaflose Nächte, da eigentlich er selbst in diesem Flugzeug sitzen sollte. Nur durch einen Zufall war es ihm an diesem Tag nicht möglich, als Copilot mitzufliegen. Die Unfallursache wurde bis heute nicht restlos aufgeklärt. Mit diesem Buch wollte er primär den beiden getöteten Fliegerfreunden ein bleibendes Andenken setzen, dieses Ereignis auf-arbeiten und für sich selbst abschließen. Der Autor arbeitete als Technischer Assistent im Kirchhoff-Institut für Physik in Heidelberg. Nach dem Motto: “Das Leben schreibt die besten Geschichten, zumeist aber auch die traurigsten” ließ er diesen Flugzeugabsturz, den mysteriösen Tod eines seiner Institutskollegen, der im Neckar ertrank, ein umstürzendes Baugerüstes, das ihn fast in seinem Auto erschlug, sowie weitere, durchaus auch angenehme, eigene Erlebnissen in einen Wirtschaftskrimi einfließen, dessen durchgehende Handlung allerdings frei erfunden ist. Diese spielt im Wesentlichen im Rhein-Neckar-Raum, zieht sich jedoch gegen Ende des Buches quer über ganz Deutschland und endet auf einer fernen Insel. Das Buch, das fast zeitgleich und nicht beabsichtigt zur Reaktorkatastrophe von Fukushima erschien, be-schreibt den erfolgreichen Versuch zweier Physiker aus Heidelberg, mit der sogenannten “Kalten Kernfusion” das Energieproblem der Welt zu lösen. Doch niemand glaubte, dass dies gelingen könnte. Bis auf die Ölmagnaten aus dem Osten. Die sahen den Export ihres Erdöls und Erdgases ernsthaft gefährdet, sollte diese Entdeckung den Markt erobern. Daher war ihr Interesse an dieser Entwicklung so groß, dass sie sogar vor der Ermordung der beiden Wissenschaftler nicht zurückschreckten, um an das Experiment und seine Unterlagen zu gelangen. Doch zunächst mussten sie erst einmal das versteckte OROKO-Labor finden, in dem das Experiment stattgefunden hatte. Denn dieses Geheimnis hatte einer der getöteten Physiker gerade noch rechtzeitig vor seinem Tod in einem testamentarischen Brief seinen beiden besten Freunden anvertraut. Um das Experiment vor den russischen Oligarchen zu retten, sollten es diese beiden Freunde zur Europäischen Kommission nach Brüssel überführen, in der eine Vertrauensperson der Getöteten einen hohen Posten bekleidete. Mit einer spektakulären Jagd durch die Katakomben unter den Instituten der Universität Heidelberg im Neuenheimer Feld, durch den Kraichgau und anschließend in einem Motorsegler über fast ganz Deutschland waren sie ihren Verfolgern immer eine Nasenlänge voraus. Durch einen genialen Trick und dem anschließend scheinbaren Verlust der brisanten Fracht führten sie ihre Verfolger völlig in die Irre.

Jürgen Strobel

Als ich 1947 geboren wurde, hatte ich noch keine Ahnung davon, welchen Beruf ich mir einmal aussuchen und wie ich meine Freizeit verbringen würde. Ganz zu schweigen von einer Rolle als Familienvater, Opa und Rentner. Und dass ich einmal Bücher schreiben würde, hätte ich damals auch nicht gedacht. Inzwischen bin ich mit meiner Frau Birgit über fünfzig Jahre verheiratet, habe drei Söhne und fünf Enkel und wohne im Sinsheimer Ortsteil Hoffenheim. Nach meinem interessanten und abwechslungsreichen Berufsleben als Technischer Assistent in der Tieftemperaturphysik und der Neutronendiagnostik, sowie in der EDV-Abteilung zweier physikalischer Institute der Universität Heidelberg bin ich inzwischen im Ruhestand. Neben dem Amateurfunk war das Fliegen mit meinem Motorsegler mein liebstes Hobby. Nach meinem Roman »Operation Rotkohl« und meiner Autobiografie »Hallo, hier Opa!« über mein Leben als aktiver Privatpilot bin ich einer Intuition gefolgt und habe jetzt einen Kraichgau-Krimi geschrieben.

728x90 b28inyz79nl?ref=250c7b37&a bid=441d9107

Vielleicht gefällt dir auch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Leave the field below empty!