Karl Plepelits – Uns fehlt ein Mann

Buchtipp Nr. 331

Karl Plepelits – Uns fehlt ein Mann

Junge Erzieher und knusprige Erzieherinnen in einem Ferienheim für Kinder – kann das gut gehen? Klar, wenn alle hochmoralisch sind. Und wenn nicht? Ja, dann geht’s rund. Vor allem, wenn sich nicht nur zwei, sondern gleich vier Girls um einen Mann reißen. Und der Mann so anständig ist, keine zu enttäuschen.

Und was ist der Lohn der guten Tat? Die Antwort mag überraschen: Eine glückliche Ehe, die schon seit mehr als fünfzig Jahren hält. Und warum ist sie so glücklich und so stabil? Weil es auch in ihr stets “rundgegangen ist”. Mit anderen Worten: Weil sie auf einer “offenen Beziehung” beruht.

In Zeiten der Corona-Krise erhebt sich überdies die Frage: Ist das vielleicht der Grund oder zumindest einer der Gründe, warum sich die beiden eines gut funktionierenden Immunsystems erfreuen (und daher möglicherweise sogar vor dem Corona-Virus geschützt sind)?

Uns fehlt ein Mann
Karl Plepelits scaled

Karl Plepelits

Geboren 1940 in Wien, wuchs Karl Plepelits in Melk an der Donau auf, besuchte das Gymnasium im berühmten Benediktinerstift Melk, studierte Klassische Philologie, Alte Geschichte und Anglistik in Wien und Innsbruck, plagte Schüler mit Latein, Griechisch und Englisch, vertrat die Österreichische Akademie der Wissenschaften als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Thesaurus linguae Latinae in München, leitete Reisende in alle Welt (oder auch in die Irre), veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Artikel auf dem Gebiet der Latinistik, Gräzistik und Byzantinistik, übersetzte griechische Romane der Antike und des Mittelalters (erschienen im Hiersemann Verlag, Stuttgart). Und angeregt durch einige von ihnen, die unglaublich spannend und ergreifend sind, widmet er sich seit Jahrzehnten auch dem aktiven Literaturschaffen.

Vielleicht gefällt dir auch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Leave the field below empty!