Katja Oelmann – Prinz Arschloch

Buchtipp Nr. 347

Katja Oelmann – Prinz Arschloch

Steig´ einfach mal ein und fahre 12 Seiten mit!

LESEPROBE aus dem Kapitel “Zweimal umsteigen”

Prinz Arschloch
Katja Oelmann

Katja Oelmann

Ich bin Mutter zweier Kinder und 1974 in Potsdam geboren. Nach der Schule hab ich eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation gemacht, und mich gleich im Anschluss 1993 selbständig gemacht im Bereich Eventgastronomie. Eine Ausbildung im Büro konnte dabei nicht schaden. Wieso ich nicht im Büro geblieben bin? Das lag wohl einzig und allein daran, dass ich in einer Schaustellerfamilie groß geworden bin. Meine Kindheit war somit alles andere als eintönig. Ständiger Schulwechsel und neue Orte waren nie ein Nachteil. Im Gegenteil! Ich kenne mich in vielen Regionen aus wie in meiner Westentasche und habe viele Menschen kennengelernt, und einige Mitschüler aus den unterschiedlichsten Städten zähle ich heute noch zu meinem Freundeskreis! Außer in den Saisonpausen (Januar – März) waren wir also ständig unterwegs. Wenn man ein solches Leben gewohnt ist, wird es einem im Büroalltag schnell langweilig, egal wie hoch der Aktenberg auch ist. Wenn ich montags ins Büro kam, wurde ich gefragt, was ich am Wochenende zum Mittag gekocht habe, oder ob ich noch Steckzwiebeln brauche. Die Vorstellung, dass ich in den nächsten 45 Jahren diese Montagsfragen beantworten muss, waren ein Alptraum. Daher stand für mich von Anfang an fest, dass ich mal in die Fußstapfen meiner Eltern treten werde, gleich nach Beendigung meiner Ausbildung. Und genau das war für mich die richtige Entscheidung.
Seit 26 Jahren arbeite ich nun in der Branche. Heute schreibe ich aus dem Harz. Nächste Woche arbeite ich auf der schönen Insel Usedom, übernächste Woche bin ich in Berlin und danach findet man mich auf der Kieler Woche. So geht es nahtlos weiter, bis Ende Dezember, wenn der #Weihnachtsmarkt schließt und dann habe auch ich die wohlverdiente Saisonpause. Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, kann man in diesem Job nicht mal schnell nebenbei ein Buch schreiben. Aus diesem Grund hat mein Roman “Prinz Arschloch” auch sehr lange gedauert. Wenn ich von sehr lange schreibe, meine ich damit acht Saisonpausen. Zwischenzeitlich habe ich schon selbst nicht mehr daran geglaubt, jemals fertig zu werden. Nach vielen Monaten musste ich mich erst immer wieder in mein Manuskript lesen. Oft hatte ich keine Ideen. Und wenn ich mal einen “Lauf” hatte, musste ich unterbrechen, weil der “richtige” Job wieder begann. Aber wie sagt man nicht so schön: “Was lange wehrt wird endlich gut?” Und im letzten Jahr ist dann aus meinem Manuskript tatsächlich ein richtiges Buch geworden und am 20. März im Kadera Verlag erschienen. “Prinz Arschloch” – mein erster Roman.

Vielleicht gefällt dir auch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Leave the field below empty!

Ihr Buchvorschlag wurde erfolgreich versendet

Ich werde mich schnellstmöglich darum kümmern.