Gefühlt erst gestern haben wir, mit einem Blick auf das Thermometer und die darauf angezeigten hohen Sommertemperaturen, unsere Laufeinheiten auf den frühen Morgen oder späteren Abend verschoben. Und heute? Ist denn schon Herbst? Wenn man so nach draußen schaut, bzw. sogar unterwegs ist, kann man es nicht mehr ignorieren. Der Herbst ist mit Riesenschritten im Anmarsch. Die Temperatur steigt kaum noch über 15 Grad, der Wind hat spürbar zugelegt und die Regentropfen sind deutlich kälter geworden. Es beginnt also die dunklere Hälfte des Jahres, in der es immer schwerer fällt, die Laufschuhe zu schnüren. Doch muss das so sein? Sind Herbst und Winter wirklich so schlecht wie ihr Ruf?

Ich denke, NEIN. Sicher muss man mehr anziehen. Schließlich sollte man sich vor den Witterungseinflüssen wie Wind, Regen, Kälte und später im Winter auch Frost und Schnee, schützen. Doch muss man sich deshalb immer wieder neu motivieren? Ist es nicht vielmehr so, dass der Herbst auch seine schönen Seiten hat?

Die Temperaturen sind jetzt deutlich niedriger als noch vor wenigen Wochen. Und das ist doch auch gut so. Wir schwitzen weniger und das Laufen fällt vielen Sportlern viel leichter. Und statt sich vor der Sonne zu schützen, setzen wir nun die Kappe auf, um unseren Kopf vor dem Auskühlen zu bewahren. Sie sehen also, dass die Temperaturen kein Grund sind, die Trainings zu reduzieren.

Der Regen ist auch nicht wirklich ein Grund, faul zu werden. Besonders mit Blick auf den doch etwas zu nassen Sommer im Westen des Landes, kann man sich getrost fragen, wo da der Unterschied zum Herbst war. Ich behaupte mal einfach in der Temperatur des Regens. Im Sommer war er eben nur etwas wärmer.

Ich höre immer wieder das Argument “aber der Wind.” Sicher kann es bei starkem Wind oder Sturm gefährlich sein, im Wald zu laufen. Da sollte man natürlich vorsichtig sein. Aber auf freier Strecke kann der Wind auch einen positiven Trainingseffekt haben. Bei Gegenwind müssen wir halt ein paar Körner mehr aufbringen, um unsere Pace zu halten. Wohingegen der Rückenwind uns hilft, während des Laufes ein wenig zu regenerieren. Der Wind ist also auch kein Gegenargument.

Und wenn Sie sich in der Dunkelheit, die Jahreszeiten-gemäß nun wieder früher einsetzt, entsprechend mit Sicherheits-Gadgets wie Reflektoren und LED-Bändern vor dem Übersehenwerden schützen, spricht eigentlich nichts gegen einen ordentlichen Lauf im Herbst.

Ganz wichtig, neben der richtigen Bekleidung, ist nun gutes Schuhwerk. Was im Sommer gut war, muss im Herbst nicht auch geeignet sein. Testen Sie Ihre Laufschuhe auf nassem Untergrund. Viele Schuhe neigen dazu, kaum noch Grip zu haben, wenn man auf nassem Asphalt oder Beton unterwegs ist. Das kann zu bösen Stürzen führen. Wenn Sie dann noch ein besonderes Augenmerk auf Ihrem Weg legen, werden Sie bestimmt nicht stürzen, sondern gut aufgewärmt, trainiert und gesund wieder zuhause ankommen.

Am Rande möchte ich noch erwähnen, dass viele Menschen nun wieder zu frieren beginnen. Während des Laufens und auch danach ist Ihnen sicherlich nicht kalt. Wenn Sie sich also läuferisch betätigen, tun Sie etwas für Ihre Gesundheit. So ganz nebenbei heizen Sie sich aber selbst ein und helfen sogar  der Umwelt. Denn schließlich benötigen Sie weniger Heizungsenergie.



 

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