Laufen – so werden die Arterien wieder jung

Laufen – so werden die Arterien wieder jung

Durch Laufen verjüngen sich die Arterien

– Dass Laufen gesund ist, darf man guten Gewissens als hinlänglich bekannt bezeichnen. Und nun gibt es eine neue Studie, die sogar belegt, dass das Vorbereitungstraining auf einen Marathon die Arterien deutlich jünger macht.

Neue Studie veröffentlicht
Im Journal of the American College of Cardiology wurde am 06.01.2020 eine Studie zum Marathontraining und der Entwicklung der  Teilnehmergesundheit veröffentlicht.
Nicht schon wieder eine neue Studie zum Laufen’, werden Sie vielleicht denken. Aber es lohnt sich, weiterzulesen; das verspreche ich Ihnen. Ganz besonders, wenn Sie ein Mann im fortgeschrittenen Alter sind, lohnt es sich, den nächsten Zeilen ein wenig Aufmerksamkeit zu spenden.
Zur Studie

Eine Gruppe von forschenden Medizinern begleitete 140 Personen* über ein halbes Jahr. In diesen sechs Monaten bereiteten sich diese Hobbysportler auf ihren ersten Marathon vor.

Am erstaunlichsten waren die Ergebnisse zum Zustand der Blutgefäße.
Dazu muss man wissen, dass die Steifigkeit der Aorta mit steigendem Lebensalter zunimmt. Da diese Ader durch ihre Elastizität dafür sorgt, dass das Blut gleichmäßig durch den Körper fließen kann, obwohl das Herz ja rhythmisch pumpt, sind Menschen mit steiferer Hauptschlagader stärker von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bedroht.
Um belastbare Vergleichswerte zu erhalten, maßen die Mediziner daher auch die Steifigkeit der Hauptschlagader (Aorta) zu Anfang des halben Jahres und nach dem Marathon.
Im Laufe der Vorbereitungszeit verbesserte sich die Gesundheit der Adern deutlich. Ganz besonders machte sich diese Verbesserung bei den älteren und männlichen Probanden bemerkbar. Auf den Punkt gebracht: Das biologische Alter der Hauptschlagader reduzierte sich um vier Jahre. Und da durchschnittlich! Als Sahnehäubchen vermindert sich der erhöhte Blutdruck leicht.

Ganz wichtig: Es geht nicht darum, schnell zu laufen. Die Frauen schafften die 42,195 Kilometer in durchschnittlich fünfeinhalb Stunden und die Männer benötigten etwa eine Stunde weniger. Das sind keine Spitzenzeiten. Das ist auch vollkommen egal. Denn sie alle haben es geschafft und sind jetzt auch noch gesunder als vor dem Marathon.

Und dennoch: Auch wenn diese Studie die positiven Effekte des Marathontrainings belegen mögen. Lassen Sie sich vor und während der Vorbereitungszeit vom Mediziner Ihres Vertrauens sportmedizinisch untersuchen. Denn Laufen kann auch gefährlich sein.

*Männer und Frauen im Alter von 21 bis 69 Jahren, ungefähr gleich auf beide Geschlechter verteilt






 

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