Lesley B. Strong – DISCONNECTED – LIEBEN ODER LEIDEN?

Buchtipp Nr. 430

Lesley B. Strong – DISCONNECTED – LIEBEN ODER LEIDEN?

Jahrzehntelang lebte ich unerkannt und häufig auch unverstanden mitten unter Menschen, die keine Ahnung hatten, wer oder was ich bin. Familie? Berufliche Karriere? Sportliche Herausforderungen? Alles kein Problem! Ich meisterte, was auch immer auf mich zukam. Doch ich erzählte niemandem, nicht mal im engsten Freundeskreis, wie es dabei in mir aussah, was ich fühlte … oder eben nicht fühlte. Dass ich stets nur einen Schritt weit entfernt vom Abgrund einen scharfen Grat entlangwanderte. Dass die Dunkelheit mein ständiger Begleiter war, mal mehr, mal weniger stark präsent. Dass sich dieses Leben einfach nur fremd anfühlte, wie mein Spiegelbild. Dass, egal was ich erreicht hatte, es nie genug war, nie Ruhe einkehrte, ein ständiges Auf und Ab auf einer emotionalen Achterbahn. Dass nirgendwo und bei niemandem Geborgenheit zu finden war. Dass ich suchte und suchte, ohne zu wissen, was ich eigentlich suchte. Dass ich nie wirklich hier war …
Bis ich eines Tages beschloss, einen anderen Weg einzuschlagen. Wenn ich der Dunkelheit nicht entkommen konnte, vielleicht konnte ich in ihr finden, was ich suchte? So begab ich mich auf eine Reise zu mir selbst, mit nicht mehr im Gepäck als der vagen Idee, dass alles anders sein könnte, als ich bislang gedacht hatte … ein Gedanke nur, ein glosender Funke, der tief in mir ein Feuer entfachte und die Dunkelheit weit weg an den Rand der Bedeutungslosigkeit verdrängte. Ich fand, was ich immer gesucht hatte: mich selbst und …
… ach ja, den Dämon. MEINEN Dämon, der so liebevoll, leidenschaftlich und unwiderstehlich sein kann, dass ich mich einfach in sein flammendes Herz verlieben musste, denn dieser Dämon ist in Wahrheit … nein, ganz so einfach mache ich es Ihnen nicht. Sie wollen wissen, wie ich meinen Dämon finden und mich in ihn verlieben konnte? Dann öffnen Sie dieses Buch und lesen Sie selbst …

Disconnected scaled

Lesley B. Strong

Ich bin Autorin, Bloggerin, Lebensphilosophin, unheilbare Romantikerin und Borderlinerin – anders gesagt: der wandelnde Widerspruch. Oder die Auflösung desselbigen – je nach Betrachtungsweise.

Jahrzehntelang der emotionalen Achterbahn eines Borderline-Syndroms ausgeliefert, stets auf einem schmalen Grad zwischen Überlastung auf der einen Seite, und Selbstablehnung auf der anderen balancierend, durchlebte ich zahllose persönliche Krisen. Ein glücklicher Zufall im Jahr 2017 öffnete für mich eine Tür, die ich anfangs zaghaft durchschritt, um bald darauf zu erkennen, was ich nie für möglich gehalten hätte.

Mit Romantik aus der Krise?

Es mag wie ein Märchen klingen – und in gewisser Weise ist es das auch – aber durch die Arbeit an meiner ersten Kurzgeschichte, die letztendlich zur Roman-Trilogie JAN/A werden sollte, fand ich meinen Weg zurück zu Selbstliebe und Lebensfreude – trotz Borderline-Syndrom. Aus dem Schrei der Seele nach Schmerz wurde eine Suche nach tiefen Emotionen, nach Liebe, Geborgenheit und Anerkennung. Schließlich wurde ich in mir fündig.

Zurück in die Umarmung des Lebens – dieses Motto bildet das grundlegende Thema sowohl in meinen Geschichten als auch Blogs.

Solange ich zurückdenken kann, wollte ich Schriftstellerin werden, wollte über das Mysterium Leben schreiben, von dem ich anfangs kaum etwas wusste. Im Alter von ungefähr 20 entschied ich, zuerst ein wenig „zu leben“, bevor ich darüber erzählen wollte. Nach mittlerweile fünf Jahrzehnten auf vielfältigen Pfaden, nach so manchen Irr- und Umwegen, verarbeite ich in meinen Geschichten all das, was ich an Erfahrungen gesammelt habe, reflektiere zwischenmenschliche Beziehungsdynamiken ebenso wie die nach wie vor für mich faszinierende Fähigkeit des Menschen, sich selbst im Weg zu stehen. Meine Arbeit als Autorin und Bloggerin setzt fort, was ich als Trainerin und Coach für Persönlichkeitsentwicklung begonnen habe: Ein Blick hinter den Spiegel, unter die Oberfläche des Offensichtlich, auf die Botschaft zwischen den Zeilen.

Meine Bücher sind wie das Leben: Sie passen nicht nur in eine Schublade oder ein Genre. Ich schreibe Geschichten, um mich selbst zu verstehen – und in denen sich auch andere wiederfinden können, denn letztendlich sind wir Menschen nicht so verschieden, wie manche glauben möchten. Letztendlich streben wir alle nach Liebe, Geborgenheit und Anerkennung – zurück in die Umarmung des Lebens.

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