Laufen mit Paul


Hier ein kurzer Auszug aus dem neuen noch in der Entstehung befindlichen Buch Laufen mit Paul oder wie Paul das Laufen lernte

Peter war Pauls und Paulas Sohn. Beide aber waren an der Auswahl des Vornamens ihres Sprösslings nur marginal beteiligt. Denn dass ihre Vornamen Paul und Paula lauteten, das sahen sie noch als eine göttliche Fügung oder eine Laune der Natur an. Ihr Kind sollte aber keinen Namen erhalten, der auf irgendeine Art einen Bezug auf den Vornamen der Eltern bot. So die gute Absicht der Eltern. Aber die Familie der Eltern hatten andere Pläne. In Paulas Erbgutlinie, ihr Mädchenname war übrigens Peter, gab es einen Onkel der hieß Paul. Dieser Onkel alter Schule sollte der Patenonkel des neugeborenen Kindes werden. Nach kurzer, aber heftiger Intervention von Paulas Mutter, die im Übrigen auf den Namen Yvonne hörte, sah dieser auch ein, dass man sein Patenkind nicht Paul nennen sollte, wenn auch die Eltern gleiche oder ähnlich klingende Namen hatten. Der, aus seiner Sicht, geniale Gedanke des Patenonkels in spe war, dem Kind halt nicht den Vornamen des Onkels, sondern dessen Nachnamen als Rufnamen zu verpassen. Dem konnten weder Paula und Paul, als Eltern, noch die Namens-Außenseiterin Yvonne, als Großmutter, ein schlagkräftiges Argument entgegensetzen. So kam es, dass Peter nicht Paul hieß. Soweit der Exkurs zur Namensfindung von Peter.

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