Nordkorea ist in aller Munde und dennoch wissen die Wenigsten Näheres über den Bruderstaat Südkoreas. Ich will nur einige Details veröffentlichen, um zu verdeutlichen, dass wir in Bezug auf Nordkorea andere Maßstäbe ansetzen müssen.
Viele der folgenden Aussagen sind nicht belegt, wurden aber mehrfach von externen Beobachtern bestätigt.

Schule: Nordkoreanische Schüler müssen ihren eigenen Stuhl und den eigenen Tisch mitbringen. Sollte dies nicht ausreichen, werden die Eltern verpflichtet, Gegenstände für die Regierung herzustellen. Lehrer werden immer wieder bestochen, damit ein Kind seine Schulausbildung abschließen kann.

BIP: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Nordkoreas beläuft sich auf geschätzte 17,4 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Bill Gates besitzt knapp 80 Milliarden Dollar.

Marihuana: In Nordkorea soll man Marihuana frei erwerben können. Der Besitz und der Konsum sollen straffrei sein. Dies ist für Touristen nicht überprüft.

Reisen: Auch als Bewohner des Landes darf man nicht frei durch das Land reisen. Wer beispielsweise die Hauptstadt verlassen möchte, benötigt eine Genehmigung. So weiß der Staat immer, wo sich seine Bürger aufhalten. Im Übrigen muss man für größere Fahrstrecken immer Bus oder Bahn nehmen. Lange Reisen mit dem Auto sind nicht erlaubt.

Infrastruktur: Die wenigsten Straßen sind befestigt. So beläuft sich das Straßennetz auf rund 25.000 Kilometer Länge. Asphaltiert sind hiervon aber lediglich 720 Kilometer, was in etwa der Strecke Hamburg – München entspricht.

Militär: Obwohl nicht offiziell bekannt ist, wie viel Geld in das nordkoreanische Militär fließt, muss man aber vermuten, dass es ein enorm hohe Summen sein müssen. Die Armee betreibt sogar eine recht große Einheit für die Cyber-Kriegsführung. Übrigens muss jeder Nordkoreaner, also auch die Frauen, mit Erreichen des achtzehnten Lebensjahres verpflichtend zum Militärdienst.

Republikflucht wird hart bestraft. Konzentrationslager oder Todesstrafe sind die Konsequenzen einer missglückten Flucht. Wenn Männer Beobachtungstürme und Wachen überlisten und dann in China ankommen, werden diese zurückgeschickt. Frauen sollen an chinesische Männer verkauft werden.
Legal darf man das Land gegen Zahlung von 8.000 US Dollar in Richtung China verlassen. Da kaum ein Bürger so viel Geld hat, ist es quasi unmöglich, Nordkorea zu verlassen.

Strafvollzug: Wer gegen das geltende Gesetz verstößt, muss mit harten Sanktionen rechnen. Oftmals werden Straftäter in ein Gefängnis oder gar ein Arbeitslager gesteckt. Aber nicht nur die Täter selbst, sondern auch deren Verwandte (Eltern, Kinder und Großeltern) werden häufig ins Gefängnis oder Lager gebracht.

Frisuren: Männer sollen ihre Haare nicht länger als zwei Zentimeter wachsen lassen. Außerdem sollen sie sich die Frisur von Kim Jong Un, dem Staatschef, als Vorbild nehmen. Die Frisuren deren Frauen sollen sich an der von Kim Jong Uns Frau orientieren.

Ganz gleich, was von diesen Punkten stimmt und was ins Reich der Phantasie gehört. Jeder einzelne Aspekt an sich zeigt schon, dass in Nordkorea andere Maßstäbe und Sitten gelten. Ob diese nun verachtend, irre oder einfach nur anders als unsere sind, darüber mag sich jeder selbst eine eigene Meinung bilden.



 

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