Wilfried Hildebrandt – Onkel Bürgermeister

Buchtipp Nr. 750

Wilfried Hildebrandt – Onkel Bürgermeister

Eine Salve aus einer sowjetischen Kalaschnikow beendet ein Jahr nach dem Ende des 2. Weltkriegs das Leben eines Familienvaters. Seine 13-jährige Tochter, die nun die Familie ernähren muss, wird von ihrem Dienstherrn missbraucht. Als sie schwanger ist, wird sie von ihrer Mutter nach Berlin abgeschoben, wo sie Walter, dem Helden dieses Romans das Leben schenkt und ihn zur Adoption freigibt.

Nachdem seine zuletzt unerträgliche Adoptivmutter gestorben ist, zieht Walter von Berlin in eine Kleinstadt. Anstatt aber seine Vergangenheit endgültig hinter sich zu lassen, lernt er dort seine leibliche Mutter kennen, die ihm mitteilt, wer sein Vater ist. Obwohl Walter sehr erfolgreich als Agraringenieur in einer LPG arbeitet und nach einigen Jahren sogar deren Vorsitzender wird, trüben die ständigen Auseinandersetzungen mit dem tyrannischen Bürgermeister des Ortes seine Lebensfreude.

Schließlich eskaliert der ungleiche Kampf zwischen den beiden, wobei der Bürgermeister die Staatsmacht hinter sich hat, wovon er skrupellos Gebrauch macht. Am Ende wird alles gut, aber eigentlich auch wieder nicht.

Onkel Buergermeister

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